Pop-up-Blocker sind zwar nützlich, um nervige Werbung zu vermeiden, können jedoch auch wichtige Fenster wie Login-Formulare oder Download-Seiten blockieren. Die gute Nachricht: Egal, ob Sie Safari oder Google Chrome verwenden, das Deaktivieren des Pop-up-Blockers oder das Zulassen von Pop-ups auf vertrauenswürdigen Websites ist ganz einfach.
In dieser Anleitung beantworten wir die Frage: „Wie man den Popup Blocker auf dem Mac deaktiviert?“ und zeigen Ihnen Schritt für Schritt, wie Sie die Einstellungen anpassen können. Am Ende haben Sie die Kontrolle über Ihre Pop-ups und können sicher und bequem surfen.

Was sind Pop-up-Blocker und warum sind sie nützlich?
Bevor Sie den Pop-up-Blocker deaktivieren, ist es hilfreich zu wissen, wie er funktioniert und warum er standardmäßig aktiviert ist. Das hilft Ihnen dabei zu entscheiden, wann Pop-ups erlaubt werden sollten und wann sie blockiert bleiben sollten.
Was ist ein Pop-up-Blocker?
Ein Pop-up-Blocker ist eine integrierte Funktion moderner Webbrowser wie Safari oder Google Chrome. Er verhindert das automatische Öffnen unerwünschter Fenster oder Tabs, die häufig für Werbung, Betrug oder Malware genutzt werden, und sorgt so für mehr Sicherheit und ein angenehmeres Surferlebnis.
In manchen Fällen blockiert er jedoch auch legitime Inhalte, etwa Anmeldefenster oder Zahlungsbestätigungen. Dann kann es sinnvoll sein, Pop-ups für bestimmte Webseiten vorübergehend zuzulassen.
Wie beeinflussen Pop-up-Blocker das Surferlebnis?
Obwohl Pop-up-Blocker viele Vorteile bieten, können sie auch das normale Surfen erschweren. Wenn Sie beispielsweise versuchen, sich auf einer Website anzumelden, eine Zahlung zu tätigen oder einen Chat-Support zu nutzen, könnte das notwendige Pop-up-Fenster blockiert werden. Ähnlich wie bei technischen Problemen, bei denen Nutzer nach Lösungen wie Strg + Alt + Entf auf dem Mac suchen, kann auch ein blockiertes Pop-up schnell zu Verwirrung führen, obwohl es eigentlich eine wichtige Funktion erfüllen soll.
In solchen Fällen können Sie den Pop-up-Blocker auf Ihrem Mac entweder kurzzeitig deaktivieren oder Ausnahmen für vertrauenswürdige Websites festlegen.

So deaktivieren Sie den Pop-up-Blocker in Safari auf dem Mac
Safari ist der Standardbrowser auf den meisten Macs und bietet einfache Möglichkeiten, den Pop-up-Blocker zu verwalten. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie den Pop-up-Blocker in Safari deaktivieren, befolgen Sie diese einfachen Schritte:
- Safari öffnen und zu den Einstellungen gehen
Starten Sie Safari. Klicken Sie im oberen Menü auf „Safari“ und wählen Sie „Einstellungen“ oder „Voreinstellungen“. Dadurch öffnen sich die Einstellungen, in denen Sie unter anderem Pop-ups verwalten können. - Zum Tab „Websites“ wechseln Klicken Sie in den Einstellungen auf den Tab „Websites“. Hier können Sie festlegen, wie Safari mit verschiedenen Websites interagiert. Scrollen Sie nach unten und suchen Sie nach der Option „Pop-up-Fenster“.
- Pop-up-Blocker deaktivieren Um den Blocker vollständig zu deaktivieren, finden Sie die Option „Beim Besuch anderer Websites“ und ändern Sie diese von „Blockieren“ auf „Zulassen“. So können Sie einfach den Pop-up-Blocker auf dem Mac in Safari deaktivieren.
- Pop-ups für bestimmte Websites zulassen Anstatt den Pop-up-Blocker überall zu deaktivieren, können Sie auch Pop-ups nur für bestimmte Websites zulassen. Wählen Sie eine Website aus der Liste aus und stellen Sie sie auf „Zulassen“. So können Sie vertrauenswürdigen Seiten wie Banken oder Shopping-Websites erlauben, Pop-ups zu verwenden, ohne dass Werbung auf anderen Seiten zugelassen wird.

So deaktivieren Sie den Pop-up-Blocker in Google Chrome auf dem Mac
Google Chrome ist ein weiterer beliebter Browser, der ähnliche Funktionen zur Verwaltung von Pop-ups bietet. Wenn Sie wissen möchten, wie Sie den Pop-up-Blocker auf dem Mac in Chrome deaktivieren, befolgen Sie diese Schritte:
- Gehen Sie zu den Einstellungen in Chrome Öffnen Sie Google Chrome und klicken Sie auf das Drei-Punkte-Menü in der oberen rechten Ecke. Wählen Sie im Dropdown-Menü „Einstellungen“ aus, um die Haupt-Einstellungen-Seite zu öffnen.
- Datenschutz und Sicherheit auswählen Klicken Sie im linken Bereich auf „Datenschutz und Sicherheit“ und wählen Sie dann „Website-Einstellungen“. Hier können Sie die Berechtigungen für Websites anpassen.
- Pop-up-Blocker deaktivieren Scrollen Sie nach unten, bis Sie den Abschnitt „Pop-ups und Weiterleitungen“ finden. Hier können Sie den Schalter auf „Zulassen“ stellen. So können Sie ganz einfach den Pop-up-Blocker auf dem Mac in Chrome deaktivieren.
- Pop-ups für bestimmte Websites zulassen Wenn Sie nicht auf allen Websites Pop-ups zulassen möchten, können Sie unter dem Abschnitt „Erlaubt“ auf „Hinzufügen“ klicken und die URL einer vertrauenswürdigen Website eingeben. So können Sie Pop-ups für vertrauenswürdige Seiten zulassen, während sie auf allen anderen blockiert bleiben.
Umgang mit Pop-up-Blockern von Erweiterungen und anderen Quellen
Wenn Pop-ups auch nach dem Deaktivieren des integrierten Pop-up-Blockers weiterhin nicht angezeigt werden, liegt die Ursache häufig an Browser-Erweiterungen oder Sicherheitssoftware von Drittanbietern.
Einige Erweiterungen wie Adblocker, Tracking-Schutz-Tools oder Sicherheits-Add-ons blockieren Pop-ups automatisch. Überprüfen Sie daher die installierten Erweiterungen und deaktivieren Sie diese testweise kurzzeitig. Funktionieren Pop-ups danach wieder, können Sie die Einstellungen der Erweiterung anpassen, anstatt sie komplett zu entfernen.
Auch Antivirus-Programme oder Jugendschutzsoftware können Pop-ups blockieren, wenn entsprechende Webschutz-Funktionen aktiviert sind. Prüfen Sie in diesem Fall die Einstellungen der jeweiligen Software und deaktivieren Sie die Pop-up- oder Werbeblockierung bei Bedarf.

Fazit
Wenn Sie wissen, wie man den Popup Blocker auf dem Mac deaktiviert, können Sie Pop-ups nach Bedarf verwalten und gleichzeitig Ihre Sicherheit beim Surfen gewährleisten. Sowohl Safari als auch Chrome bieten einfache Möglichkeiten, den Pop-up-Blocker vollständig zu deaktivieren oder nur für vertrauenswürdige Seiten zuzulassen.
Indem Sie Ihre Einstellungen anpassen oder bestimmte Websites auf eine Whitelist setzen, können Sie ungestört surfen und dabei potenzielle Risiken vermeiden. Übernehmen Sie die Kontrolle über Ihr Online-Erlebnis mit diesen einfachen Schritten!